|
Hamburg - die Stadt der Pfeffersäcke
Willkommen auf meiner Hamburg Seite
Hier sind einige touristische Ziele zu betrachten, aber auch andere
schöne Seiten von Hamburg zu entdecken. Auf Texte habe ich
weitestgehend verzichtet, die Beschreibungen haben schon andere in Bücher
gedruckt oder über das Wiki bekommt man auch jegliche Informationen.
Meine eigenen Eindrücke sind schwierig in Worte zu fassen - und der
Hamburg Besucher wird mit eigenem Blickwinkel sich durch diese Stadt
begeben und nach seinem Besuch eigene Eindrücke und Bilder bewahren.
Gerne darf er sie mir ins Gästebuch oder per Email schreiben.
Es gibt in jeder Stadt schöne Seiten, weniger schöne und
Interessantes und weniger Interessantes. Einen Vergleich kann nur
ziehen, wer viel umherreist.
Ich bin hier geboren, Hamburg ist meine Heimat. Das macht auch Hässliches
manchmal schön oder der Regen gibt dann den Eindruck von der rauen Küste
und fördert das Verständnis für regionale Küche
(Wiki) und Getränke.
Selbstverständlich kann der Fremde hier auch vieles futtern, was er
kennt. Ich sprach vom Verständnis für die regionale Küche. Wer sich
traut, im heissen Sommer mal einen eingelegten Brathering im Brötchen
zu konsumieren, anstatt eines Eises, wird den Unterschied der
Erfrischung bemerken.
Das Leben hinter den Mauern ist die andere Seite einer
Stadt. Das Menschsein in einer Großstadt. Die Beweglichkeit von
einem Ort zum anderen. Das Empfinden, wenn Altes verschwindet, Neues
gebaut wird. Töne und Gerüche sich wandeln. Höhen sich ändern. Unglücke
eher zum Glück beitragen, wie z.B. der Große Brand von 1842 oder die
Sturmflut von 1962.
Wenn ich von auswärts nach Hamburg hineinfahre, entdecke ich jedes Mal
neue Haltepunkte, die mir bemerkenswert erscheinen. Nicht nur im
Zentrum. Und ja, auch Fernweh wird gefördert, wenn die Queen Mary
einkehrt oder Containerschiffe mit Gut aus aller Welt einkehren oder die
Segler die Alster bevölkern und unsereins im Zug sitzt und zur Arbeit
fährt.

Hier gibt es Lesefutter zu kaufen, zum Stöbern und Schwelgen, aber
auch Grünkohl im Winterhalbjahr oder heissen Tee mit Schuss.
Krameramtsstuben beim Michel
Mit dem Stadtteil Niendorf, in dem ich aufgewachsen bin, habe ich
allerdings so meine Schwierigkeiten. Es ist einfach nicht mehr so, wie
ich es verlassen haben. Ich finde das Moor nicht wieder, die Felder, den
Torfabbau, die alte Schule, den Acker davor, oder auch die Müllhalden,
auf denen man dies oder das zu Eigentum wandeln konnte.
Die winzigen Häuser mit Holzschalen. Das Gemeindehaus, in dem ich meine
Lehren aus der Bibel empfangen hatte, den Blockflötenunterricht
besuchte ist dem Erdboden gleich gemacht. Die vielen kleinen Geschäfte,
wo es Bonbons oder das Rundstück gab mit Negerkuss, oder die Milch, die
so schwer zu tragen war. In der Silvesternacht noch die Knallerbsen
gekauft werden konnte oder das neueste Putzibuch. Vorbei der Ruf des
Kuckucks und des Spechts, der Spatzen unter dem Dach und dem
Froschgesang aus dem Teich. Die Heimat im Kinderherzen ist geblieben -
in der Realität ist sie verloren. Das tut weh und das Nachgewachsene
ist nicht meine Heimat. Komisch Ding das.
"Stadt Hamburg an der Elbe Auen, wie bist du stattlich
anzuschauen. Mit Deiner Türme Hochgestalt und Deiner Schiffe
Mastenwald".
So beginnt das Hammonia Lied, welches wir selbstverständlich in der
Schule lernten. Die Kirchenseite ist derzeit deaktiviert, doch Kirche
ist nicht nur Glaube, das ist auch Bauhistorie, Prunk, Leid und Kunst.
Nicht zu vergessen, die Turmbesteigung, wegen der ausladenden
Aussichten.
"Der Schiffe Mastenwald" - der ist leider fast
verschwunden, soll aber wieder eingeführt werden in Form eines privaten
Segelhafens, einer Marina. Die Transporttechnik hat sich gewandelt,
Containerschiffe gleiten nun auf der Elbe bei Hamburg. Das gibt Raum
frei, für die Hansestadt, für Hansestädter für weiteren Wohn- und
Erlebnisraum. Dem Hafen und was aus ihm
werden wird, was noch ist, habe ich einen eigenen Frame gewidmet.
Ach und noch etwas, die Sprache
Meine Mutter sprach Plattdeutsch mit mir, als ich noch ein Kind war.
Viele Worte, die andernorts nicht so üblich sind, oder als Jargon
eingestuft werden
sie sprudeln manchmal mit aus mir heraus - eingedeutsch - aber immer
niederdeutsch wie ich zumindest den Lexikas entnehmen kann.
Ga nich um kümmern :-)
Lieber bin ich ein Döskopp, als ein Dummkopf. Eine Olsch bin ich auch - und auch die ist immer noch besser als eine
Olle. Wenn ich allerdings
"dumm Tüch" erzähle, darf man mich korrigieren oder auch
nachfragen.
|
|